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Neu und frisch

„Hitler? Puh ja schlimm war das, wegen keine Meinungsfreiheit und so. Aber worum‘s da jetzt inhaltlich im Detail ging keine Ahnung…“

Manchmal hab ich das Gefühl, für die Leute, die sich so energisch gegen „Jede Art von Extremismus von Rechts UND Links!“ aussprechen, war das Schlimmste am Nationalsozialismus auch die öffentliche Ruhestörung.

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Hell is People

Wie geht‘s euch so? Die Situation ist für viele immer noch belastend (weil ja auch noch nicht rum, selbst wenn man theoretisch alles wieder machen darf.)

Aber immerhin geht‘s um körperliches und nicht um soziales Distanzieren. Daher freue ich mich, euch auf den Digitalen Comicsalon Erlangen aufmerksam zu machen! 🥳 Vorallem einen bestimmten Programmpunkt zu den letzten Ginco-Preisträgeri:innen mit einem Comiclesungsvideo zu Maertens! Liebevoll produziert und vertont von Adrian und Katja und der kompletten emotionalen Bandbreite meiner wenigen Stimme. Außerdem gibt es einen großen Indiecomic-Guide mit einer Menge Leseproben von den unterschiedlichsten Süßmos der Szene. Das ist doch mal eine schöne Gelegenheit um sich das gesamte Wochenende zuhause einzumummeln.

Und wenn ihr dann immer noch Leselust habt, hier noch ein Artikel aus dem Tagesspiegel zum Thema sexuelle Belästigung in der Comicszene, um bei dem ganzen Spaß nicht den Überblick zu verlieren.

XOXO

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Respekt und Heldentod

Vielleicht ist es euch schon aufgefallen, aber unser Männerbild ist ein hierarchischer Alptraum aus endlosen, wackeligen Stufen, deren Positionen ununterbrochen nach allen Seiten hin verteidigt werden müssen. Man kann nicht einfach nur SEIN, man muss sein Geschlecht ZEIGEN. Mit Aktionen, Worten und der Beschaffenheit seiner Augenbrauen, so will es die Tradition. Wenn nicht, dann steigt man ab auf der Männerleiter. Und was wartet ganz unten? Das W E I B I S C H E ! Das will nun wirklich niemand,* daher ist das männliche Äquivalent zu „Gefühle zeigen“, einem anderen zu sagen „Ich erkenne deine Männlichkeit an, Bro“. Wenn Männer sich gegenseitig in ihrer Geschlechtsidentität bestätigen, rührt uns das vor dem Fernseher oft zu Tränen.

Dabei könnte man durchaus auch Frauen mal ernst nehmen. Dann müssten die z.B. bei Anmachen nicht immer so tun, als hätten sie einen Freund, weil ein anderer Typ effektiver ist als ein „Nein“.

*Ich hoffe, ihr merkt hier die Ironie und das SATIRISCHE heraus, denn es ist da! Bitte zeigt mich nicht an!