Hausverbot – zweite Lektion

Wir hatten es ja letzte Woche schon mal kurz angeschnitten:

2. der Gegenteilswitz

Seit Menschengedenken ein Dauerbrenner, fast so etwas wie die Urform des Witzes. Man sagt etwas und tut dann das Gegenteil. Oder man beschreibt eine Sache ganz anders, als sie in Wirklichkeit ist. Extremer Spaß! Man ist jedes mal wieder überrascht! Allerdings werden Kenner natürlich sofort anmerken können: „Cartoon“ ist das da oben ja jetzt streng genommen keiner. Und ihr habt natürlich recht. Für den klassischen Gegenteilswitz bietet sich meist eher die Comic-Strip-Form an. Man muss schließlich zuerst die eine Situation beschreiben, um dann den Leser – ZACK – im nächsten Bild zu schocken. Da ich ja nun aber ein richtiger Cartoonist werden wollte, habe ich versucht, die Essenz auch auf ein einziges Bild zu bannen:

Ganz gut geworden, wie ich finde.

7 Responses »

  1. Das ist witzig, weil es wahr ist. Gerade, weil jeder ja immer in allen Museen angemessen viele Sachen umwirft kann man hier herzlich darüber lachen.

    Ausnahme: In Erlangen werfe ich immer unangemessen viele Ponyhof-Comic-Macherinnen um und bekomme deshalb immer Hausverbot.

    Schade, dass es doch kein Genitalwitz geworden ist.

  2. Ich gestehe: als älterer Mensch bevorzuge ich die vertrautere Form des mehrbildigen Gegenteilwitzes. Die Witzessenz ist zwar beeindruckend zusammengefasst, bekommt aber doch eine Intensität die mich leicht überfordert.
    Zu meinen Vorrednern möchte ich sagen: vielleicht interpretiere ich, wie gesagt durch die Intensität leicht überfordert, zu viel hinein, aber die graphische Gestaltung des Museumswächters deutet den Genitalwitz für mich durchaus mit an.

    • Es ist SO ergreifend mitanzusehen, wie sich hier im Kommentarland, durch die besinnliche Magie meines Cartoonhumors, neue Freundschaften und harmonische Banden bilden. Vorallem „Kritzi und Numbi“ werde ich demnächst mal Nickelodeon als neue Kinderserie pitchen

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