Das Thema diesmal schlägt sich auch direkt auf die Spektakularität meines Beitrags nieder. Hannah und ich chillen derzeit intensivst im verschneiten Bayern und erholen uns von diversen Stressen. Ein klein wenig Mindblow kann ich euch aber anbieten: dieses Bild, auf dem Hannah schläft und ich zeichne, wurde gezeichnet während Hannah schlief und ich zeichnete. Ein schönes Wochenende wünsch ich euch.
Aah, heute noch arbeiten, dann gibts Erholungsurlaub 🙂 Bescheid von der Hochschule bekomme ich in nächster Zeit eh erstmal nicht, deshalb fröhne ich nun ausschließlich der einzigen Arbeit, die mich niemals annerven wird: Comics kaufen, Comic lesen und Comics zeichnen.
Hier endlich mal ein kleiner Ausschnitt aus meiner Bewerbungsmappe. Die Qualität der Fotos ist super schlecht, weil ich sie mitten in der Nacht unter Augenringen kurz vor der Abgabe schnell hingeknippst habe. Nur für euch.
Die Mappe selbst ist Din A2 und wunderschön bemalt, wie die meisten der Arbeiten auch. Mit dabei sind außerdem drei Leporellos – zwei mit Akt, eins mit Typografie-Spielerei (aus irgendeinem Grund nicht fotografiert) – drei kleine Comicheftchen und zwei Skizzenhefte, die so ein bisschen das Herzstück darstellen, weil in ihnen die meiste Mühe steckt. Das eine beinhaltet Zeichnungen aus/über/um Bad Reichenhall, meiner Heimatstadt, das andere dreht sich um Leipzig.
Vorne und hinten drauf die Entstehungsgeschichte der Mappe
Mappeninnenleben
Aquarell
Bad Reichenhall
Bad Reichenhall
Bad Reichenhall
Bad Reichenhall
Bad Reichenhall
Bad Reichenhall
Bad Reichenhall
Bad Reichenhall
Bad Reichenhall
Leipzig
Leipzig
Leipzig
Leipzig
Leipzig
Leipzig
Leipzig
Leipzig
Ein paar der Arbeiten hab ich nicht fotografiert und bei ein paar, die ich fotografiert hab, bin ich mir jetzt im Nachhinein gar nicht mehr sicher, ob ich sie dann letztendlich tatsächlich mit in die Mappe getan hab, aber für einen groben Überblick reicht das glaub ich 😀 Konstruktive Kritik ist absolut unerwünscht; das Ding ist eingereicht, ich will nichts hören.
Na, das wäre doch fast aus dem Ruder gelaufen. Aber jetzt verstehe ich zumindest die Symbolik: das hässliche Schlangenmonster stand für meine Bewerbungsmappe. Genau heute vor einem Jahr bin ich zum ersten mal in die Hochschule gestiefelt um in meiner grotesken Blauäugigkeit eine Mappe abzugeben, die von den Professoren wahrscheinlich getreten und angespuckt wurde. Doch ich hab versucht an mir zu arbeiten und das Ergebnis heute eingereicht. Die Schlacht gegen den Abgabetermin habe ich gewonnen, doch ob das Monster bezwungen ist, wird sich zeigen. Ich entspann mich jetzt erst mal. Zum Beispiel heute um 21:00 bei (ebenfalls meinem zweiten mal 😀 ) Babble & Doodle.
Vielen Dank an euch für die netten Kommentare zu „Die Rückkehr“, das macht Lust, irgendwann mal wieder so einen Blödsinn zu starten. Die Vorgeschichte zur Blutsfeindschaft zwischen mir und dem Schlangenmonster muss schließlich auch erzählt werden. Aber erst einmal stehen andere Projekte an.