Als ich mal einem schlechten Menschen begegnete (2)

Hallo, wie geht’s euch gut? Recht warm draussen, oder? Für die Jahreszeit… na ja, ich hab hier mal aufgezeichnet, was ich neulich erlebte. Gewissermaßen eine Fortsetzung der „Als ich mal einem schlechten Menschen begegnete“– Geschichte.

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Da jetzt Weihnachten ist und alles, soll man ja besinnlich und zufrieden sein. Ich will hier also um Gottes Willen keine schlechte Stimmung verbreiten, daher nur kurz mein Gedanke: Alles was du und ich tun ist zu wenig und wird auch nie genug sein. Von den fehlenden Emotionen und dem aufkommenden „Na, dann scheint er ja zurecht zu kommen“ bei „Ich lebe seit 20 Jahren auf der Straße“ bis zum Wegsehen, Umschalten und Sterben lassen von Menschen hier und wo anders. Das unangenehme Gefühl, das man bekommt, wenn man an einem Verkäufer der Obdachlosenzeitung vorbeigeht oder wenn man jemanden davon sprechen hört, er würde sich politisch/sozial engagieren. Das Gefühl ist real und nicht die Schuld des anderen.

Mich öfter so furchtbar fühlen wie nach der Unterhaltung mit diesem Kerl in diesem überdimensionierten Einkaufscenter und dieses Gefühl an andere weiterzugeben, ist mein Vorsatz für’s neue Jahr. Ich wünsche euch viel Spaß 😀

In diesem Zusammenhang noch eine der besten Szenen aus einer der besten Serien „Louie“ von Louis C. K.

Louis C.K: Homeless guy at Port Authority bus terminal

Darf ich mit Ihnen kurz über ihr schlechtes Leben reden?

Gott

Noch ein Erlebnis aus Helsinki, also aus dem Englischen übersetzt. Aber die dunkle Grundstimmung konnte ich trotzdem übertragen, denke ich.

Als ich mal einem schlechten Menschen begegnete

Xeno

Eine Grundsatzfrage natürlich. Klischees will be Klischees. Aber tatsächlich ein wahrhaftiger Mensch, der sich hinstellt, vollkommen überzeugt von seiner eigenen unbegründeten Authorität und jemanden an Ort und Stelle festhält, weil dessen Nummernschild abgelaufen sein könnte. Das wäre in absolut jedem Kontext die größte Korinthenkackerei, die man sich vorstellen kann. Die Frage ist allerdings, ob er das auch tatsächlich bei jemandem mit hellerer Hautfarbe und einem Wackeldackel auf der Hutablage gemacht hätte.

Wahre Geschichte! Ich habe Zeugen.

die Band

Band

Ich habe nicht wirklich eine Band jetzt. Die Schwielen an den Fingerkuppen jedoch tatsächlich. Dieses Abenteuer erzähle ich euch demnächst bestimmt noch einmal genauer. Jetzt mach ich erstmal wieder Feierabend, damit ich morgen für die Frühschicht ausgeschlafen bin.

Der Stand bei Maertens: Seite 93 von 140 gezeichnet…

maert

Flohgeflüster

Blogcomic_Flohmarkt

Manchmal hat man eine Idee und findet die toll, doch dann denkt man sich „Ach, was für ein Quatsch…“. Trotzdem sollte man alles immer durchziehen, denn nicht selten endet man mit einem Mund voller Geldscheinen.

Ich saß also jetzt schon ein paar mal in Leipzig am Flohmarkt an der Feinkost um kleine, fixe Zeichnungen von Leuten, ihren Kindern und Haustieren anzufertigen. Kommt doch mal vorbei, wenn ihr Zeit und Nähe habt; wer sagt, er würde regelmäßig meinen Blog lesen, bei dem gebe ich mir besonders viel Mühe.

Apropos, normalerweise kann ich davon nichts zeigen, die wollen ihre Zeichnungen ja immer alle mit nehmen, doch wie es der unglückliche Zufall so will, hat beim letzten mal jemand sein bereits bezahltes Portrait liegen gelassen. Helft mir doch bitte, sie zu finden! Kennt jemand die hier abgebildete Person, so möge er ihr bitte raten, mich zu kontaktieren!

Unbekannt

Ansonsten verbleibe ich wie immer mit den bitter-süßesten Grüßen
in ewiger Verbundenheit
euer Hillerkiller

* Bildernachweis: Slinga Illustration, mit freundlicher Genemigung

Socken – die Hemden des kleinen Mannes

Blogcomic_Haushalt